Holz ist nichts anderes als gespeicherte Sonnenenergie
Bei der Verbrennung wird diese Energie wieder freigesetzt. Gleichzeitig wird nur soviel Kohlendioxid wieder abgegeben, wie beim Wachstum gespeichert wurde.
Holz ist eine heimische und fast unerschöpfliche Energiequelle !
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Bäume produzieren Sauerstoff und entziehen der Atmosphäre CO2 .
Bäume sind hochentwickelte chemische Fabriken. Tagsüber nehmen sie Kohlendioxid aus der Luft und Wasser aus dem Boden auf. Indem sie die Energie der Sonne nutzen, produzieren sie aus diesen Stoffen Zucker. Diesen Vorgang nennt man Photosynthese. Aus den Zuckermolekülen stellen die Bäume Zellulose für das weitere Wachstum her und reparieren die schon vorhandenen Zellstrukturen.
So kann der Baum wachsen. Die Zuckermoleküle dienen auch als „Treibstoff“ für andere chemische Stoffwechselprozesse bei denen Harze, Wachse, Duftstoffe, Enzyme, Hormone und Pigmente entstehen.
Während der „Nachtschicht“, wenn keine Sonnenenergie zur Verfügung steht, nutzt der Baum seine Energiereserven und Rohstoffvorräte, um die Stoffwechselvorgänge in Gang zu halten. So trägt er dazu bei , dass die Erdatmosphäre in einem dynamischen Gleichgewicht bleibt.
Der im Holz gespeicherte Kohlenstoff wird erst wieder bei der Zersetzung des Holzes am Ende der Lebenszeit des Baumes an die Atmosphäre abgegeben.
Bei der Verrottung entsteht der gleiche CO2 -Ausstoß wie bei der Holzverbrennung.
Deswegen spricht man bei dem Energieträger Holz von einer CO2 neutralen Nutzung. Das bei der Verbrennung entstehende Kohlendioxid wird von den neu wachsenden Bäumen wieder aufgenommen, ein nicht endender Kreislauf in einer nachhaltigen Waldwirtschaft.